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2. März 2017


» Profitez des faveurs de la fortune lorsque ses caprices sont pour vous; craignez qu'elle ne change de dépit: elle est femme! «

~ Napoléon Bonaparte



» Zieht Nutzen aus Fortunas Gunst, solange ihre Launen Euch gewogen sind; fürchtet Euch davor, dass sie sich aus Trotz abwendet: sie ist eine Frau! «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)


24. Februar 2017


» Auch nicht Saaten allein und schuldige Nahrung erzwang man
Herrisch vom reichen Gefild: man drang in die Tiefe der Erde,
Und wie sorgsam versteckt, und entrückt zu den stygischen Schatten,
Grub man die Schätze hervor, Anreizungen aller Verbrechen,
Schon war schädliches Eisen, und Gold, heilloser denn jenes,
Ausgewühlt; da erhub sich der Krieg, und kämpfte mit beidem;
Und in der blutigen Hand erschüttert' er rasselnde Waffen.
«

~ Ovid, Metamorphosen, Erstes Buch, S. 13 (bibliogr.)


21. Februar 2017


» Kein Staat vermag auf die Dauer zu existieren, wenn er sein Heil ausschließlich mit außerordentlichen Persönlichkeiten verknüpft. Es kam nach Perikles viel mehr darauf an, daß seine Politik das Besitztum mehrerer und zur Wirklichkeit einer allgemeineren Durchschnittsgröße wurde. «

~ Alfred Heuß, Weltgeschichte, eine Universalgeschichte,
Band 3, S. 308


4. Februar 2017


» Nations are like children, who soon throw away what they have wept to attain. Neither you nor I nor anyone else knows the will of the people. Tomorrow they may kill each other, split into factions, and let themselves fall into the most powerful or the most ferocious hands. [...] Use the past to predict the future. [...] Those who serve revolution plough the sea. «

~ Simón Bolívar in seinem Brief an General Flores
("Ploughing the Sea"), in Barranquilla
am 9. November 1830 geschrieben



» Völker sind wie Kinder, die bald das wegwerfen, wonach sie unter Tränen verlangt haben. Weder du, noch ich, noch irgendein anderer kennen den Willen des Volkes. Morgen mögen sie einander töten, gespalten in Splittergruppen, und sich selbst in die mächtigsten oder die grausamsten Hände geben. [...] Nutze die Vergangenheit, um die Zukunft vorauszusagen. [...] Diejenigen, die der Revolution dienen, pflügen das Meer. «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)


1. Februar 2017


» Die dritte Phase [...] geht der Weg zurück in jene Züge der Vergangenheit, die wie ein Vorwegnehmen oder Vorbereiten sind: [...] auf die großen Menschen in der Antike und Neuzeit, diese gehaltvollen Menschen, die nicht Verstandespunkte eines leeren Menschseins überhaupt, sondern aus der Wurzel ihres Volkes erwachsene Gestalten des Menschseins schlechthin sind, die daher durch ihr Dasein und Wort zur Menschheit zu sprechen vermögen. «

~ Karl Jaspers, Vom Ursprung und Ziel der Geschichte,
1. Teil, Kapitel 8, S. 76 (bibliogr.)


26. Januar 2017


» Napoléon, à lui seul le génie, la force, le destin de sa propre puissance, vainqueur de ses voisins, en quelque façon monarque universel; Marius, pour les aristocrates; Sylla, pour les démocrates; César, pour les républicains, devait au-dedans et au-dehors, réunir contre lui un ouragan de passions. «

~ Emmanuel de Las Cases, Le Mémorial de Sainte-Hélène,
Donnerstag, den 14. bis Montag, den 18 September 1915



» Napoléon, in sich selbst der Genius, die Stärke, das Schicksal seiner eigenen Macht, Bezwinger seiner Nachbarn, in gewissern Weise universeller Monarch – Marius1) für die Aristokraten, Sulla2) für die Demokraten, Cäsar3) für die Republikaner –, musste drinnen wie draußen einen Orkan der Emotionen gegen sich vereinen. «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)


1) Gaius Marius (158/157–86 v.Chr.), römischer Feldherr und Staatsmann, angeheirateter Onkel des Gaius Iulius Caesar. Er unterstützte häufig die Bewegung der demokratischen Politiker gegen den römischen Adel.
2) Lucius Cornelius Sulla Felix (um 138-78 v.Chr.), römischer Politiker, Feldherr und Diktator in der Spätphase der Republik.
3) Gaius Iulius Caesar (100-44 v.Chr.), römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich zum Ende der Römischen Republik beitrug.


23. Januar 2017


» Une puissance supérieure me pousse à un but que j'ignore; tant qu'il ne sera pas atteint, je serai invulnérable, inébranlable; dès que je ne lui serai plus nécessaire, une mouche suffira pour me renverser. «

~ Napoléon Bonaparte



» Eine höhere Macht drängt mich auf ein Ziel zu, das mir unbekannt ist; solange es nicht erreicht ist, werde ich unverwundbar, unerschütterlich sein; sobald ich ihr nicht mehr von Nutzen sein werde, wird eine Fliege genügen, mich umzustoßen. «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)


21. Januar 2017


» In Rom galt das eherne Gesetz der Politik genauso wie anderswo: Die Bekämpfung eines möglichen Zuwachses an Macht und Prestige bei der Gegenseite ist allemal wichtiger als die Lösung eines Sachproblems. «

~ Martin Jehne, Die römische Republik



» Nach dem Trägheitsgesetzt von Entscheidungsstrukturen ist es ohnehin nur unter kontinuierlichem Einsatz von entsprechendem Organisationswillen sowie von Zeit und Energie zu erreichen, daß Verfahren offen bleiben für breitere Beteiligungen [...]. «

~ Martin Jehne, Die römische Republik


20. Januar 2017


» Pour terminer la révolution, pour lui donner son sens, pour parachever son œuvre, il faudra la dictature, à la fois celle de l'épée, puisque l'Europe se prépare à la curée, et celle du génie, puisque tout est à faire, à créer et à construire. «

~ André Castelot über die Französische Revolution in Bonaparte



» Um die Revolution zu beenden, um ihr ihren Sinn zu verleihen, um ihr Werk zu vollenden, bedarf es der Diktatur - zugleich die des Schwertes, da sich Europa zur Jagd aufmachte, und die des Geistes, da alles zu tun, zu erschaffen und zu errichten ist. «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)


19. Januar 2017


» Drei Dinge sollten jedermann vom Krieg abschrecken: Die Verderbung und Unterdrückung der armen, unschuldigen Leute, das unordentliche und sträfliche Leben der Kriegsknechte und die Undankbarkeit der Fürsten. «

~ Georg von Frundsberg, ca. 1528 n.Chr.



» Trop de variétés encore séparent les peuples de cette belle Europe, qui ne devraient faire qu'une grande famille. «

~ Napoléon Bonaparte



» Eine zu große Verschiedenheit trennt noch die Völker dieses schönen Europas, die bloß eine große Familie bilden sollten. «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)


10. Januar 2017


» Unsere wahre Absicht ist, sichtbar zu machen die Dinge, die sind, wie sie sind. «

~ Friedrich II., Kaiser des römisch-deutschen Reiches


17. Dezember 2016


» Nun siehe, das Leben der Alten ward zur Richtschnur für die Späteren, auf daß der Mensch die Geschicke sehe, die anderen zuteil geworden sind, und sie sich zur Warnung dienen lasse, auf daß er die Geschichte der vergangenen Völker und was ihnen widerfahren ist, betrachte und sich im Zaune halte. «

~ Einleitende Worte aus den
Erzählungen aus den Tausendundein Nächten


11. Dezember 2016


» We are on the cusp of history [...]. We must strive to measure up to the vastness of our responsibilities. Future generations will judge us critically. «

~ Premierminister Abe in Stephen Coonts'
Fortunes of War, S. 19



» Wir befinden uns auf dem Scheitelpunkt der Geschichte [...]. Wir müssen danach streben, der unermesslichen Weite unserer Verantwortlichkeiten gerecht zu werden. Zukünftige Generationen werden uns kritisch beurteilen. «

(Übersetzung: Nicolas von Kospoth)